Fragen der Bürgerfragestunde Nov. 2014

 

 

1.Bürgerin: Kirsten Massing-Zahn

Die Nutzung des zweiten Baus des Zwilling-Gebäudes ist noch nicht geklärt, bzw. nicht offiziell bekannt. Können Sie ausschließen, dass es zukünftig nicht zu Nutzungskonflikten zwischen Kindern/Jugendlichen zu Schule und Freizeit und möglichen Mietern des Gebäudes kommen wird? Aus unserer Sicht wäre es fahrlässig, die Nutzung des zweiten Gebäudes nicht auf seine Vereinbarkeit mit den Ansprüchen der Sportanlage auszurichten. (ich spreche auch für den Elternbeirat der Grundschule am Langen Graben. … und ich möchte noch einmal nachhaken, um verlässliche Antworten bitten, da es in der Vergangenheit schon viele Frustrationen gab…)

Antwort Pelgrim: Der Bau der Gebäude wird an der Situation nichts ändern; es wird eine Nutzungsordnung geben, die ja schon beschlossen wurde; nach der haben sich die Nutzer der Sportanlage zu richten; Probleme würde es geben, wenn man z. B. private unangemeldete Konzerte dort veranstaltet Außerdem liegt das Hauptthema der Lärmbelastung sowieso nach wie vor beim Wohngebiet Rippberg, Johanniterstrasse und S.O.

Bürgerfragestunde der Gemeinderats-Sitzung Schwäbisch Hall, Blendstadthalle 12.11.2014

2.Bürgerin: Sandra Tschernitsch

Sehr geehrte Gemeinderäte, Herr OB Pelgrim, ich Sandra Tschernitsch werde heute als Vertretung von Herrn Sven Haustein sprechen:

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, hat das Bürgerforum am vergangenen Marktsamstag mit Hilfe von roten Luftballons die geplanten Gebäude auf der Weilerwiese das erste Mal in der Realität aufgebaut. Ziel war es, die Bauwerke in ihrer wahren Größe darzustellen und die Reaktionen der Marktgänger zu beobachten. Viele Befragten waren ob der Monumentalität der geplanten Gebäude doch sehr erschrocken. Den Ballons war bei kalter Witterung und am späten Vormittag einsetzendem Wind allerdings kein langes Leben beschieden. Herr Pelgrim, angesichts der spontanen Reaktionen der Passanten: Wie wäre es, wenn – wie z.B. in der Schweiz üblich – die Gebäude jetzt vorab mit Stangenkonstruktionen, sogenannten Bauvisieren (siehe Bild) von einem Vermessungsbüro veranschaulicht werden? Bevor es an einem solchen städtebaulich sensiblen Ort zu spät ist. Da Sie ja bestimmt von der Richtigkeit der geplanten Baumaßnahmen überzeugt sind, dürften Sie doch auch kein Problem damit haben, mit dieser sehr günstigen Prüfmaßnahme auf „Nummer sicher“ zu gehen!

Antwort Pelgrim: Ich sehe jetzt im Nachhinein, nach der offiziellen Abstimmung des Gemeinderats zu einer Bewilligung des Bauvorhaben des Gebäudeensemble keine Notwendigkeit auf solch eine Maßnahme zurückzugreifen. Die Haller Bürgerschaft wurde über die Dimensionen des Unternehmens rechtzeitig über Computeranimationen in der Presse sowie öffentlich zugänglichen Bauplänen informiert. Ansonsten haben Sie doch jetzt die Öffentlichkeit mit Ihrer Aktion informiert. Das reicht doch dann !

Kurzer Einwand: Ja aber waren Sie da, haben Sie es denn gesehen.

Pelgrim: Nein, das brauch ich auch nicht.

Bürgerfragestunde der Gemeinderats-Sitzung Schwäbisch Hall, Blendstadthalle 12.11.2014

3.Bürgerin: Antje Bauer

Mein Name ist Antje Bauer und auch ich habe eine Frage, die die Weilerwiese betrifft. Sie merken, dass uns das Thema nach wie vor sehr beschäftigt und es uns ein großes Anliegen ist, dass die Sport- und Freizeitanlage wirklich noch gebaut wird.

Die Elterninitiative der Kleinstadtkinder befürchten, dass im Prozess des Bauens der Zwillingsgebäude und der Tiefgarage irgendwann noch Argumente oder Gründe auftauchen, die dann doch wieder dazu führen, dass die Freizeitanlage NICHT realisiert werden kann.

Sie, Herr Pelgirm, haben in der GR-Sitzung am 13.10.14 versichert, dass der Sportpark auch auf dem unterirdisch angelegten Parkhaus realisiert werden kann. Aber wir haben von der Stadtverwaltung (Fachbereich Bauern und Planen) bei der Nachfrage, wieso im Kocherquartier nicht Spielgeräte für Kinder mit geplant und bedacht wurden, den die Aussage erhalten, dass dies aufgrund der Tiefgarage bautechnisch nicht möglich gewesen wäre.

Antwort Pelgrim : So wurde das weder von mir noch sonst irgendjemanden behauptet.

Antje Bauer: Das stand sogar in der Zeitung als Zitat von Herr Neumann. Das können Sie also noch gerne nachlesen.

Meine Frage ist nun: Können Sie uns Zusagen, dass bei den jetzigen Planungen der Neubauten und der Tiefgarage mit bedacht wird, dass darauf Sportgeräte, verankert werden müssen und dies dann auch möglich ist?

Antwort Pelgrims: ungefähre Antwort -lautete, dass das selbstverständlich mit bedacht würde und dass der Fachbereich Bauen und Planen hierzu angehalten ist und auch das nötige Wissen, damit der Bau der Sportanlage schon bei der Planung der Tiefgarage berücksichtigt und ermöglicht werden kann!

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