Globe oder Neubau ? – Das ist hier die Frage.

Ein Beitrag von Wolf Döhner:

Nun liegen sie also auf dem Tisch, die vier Vorschläge für eine zweite Spielstätte der Freilichtspiele. Es war eine recht interessante Vorstellung der Entwürfe. Und wenn man ehrlich ist, so hat jeder etwas für sich. Am wenigsten allerdings hat mich der sogenannte „Brückenbau“ überzeugt.

Gleichwohl. Das HT stellt mit Recht die Frage: Warum nicht gleich so? Es ist ein Verdienst des Bürgerforums und vieler interessierter Mitbürger Halls, dass wir nun einen transparenten Prozess zur Entscheidungsfindung haben. Vielleicht hat die Stadt auch für die Zukunft etwas gelernt.

Was die Frage Globe oder Neubau betrifft, sind meines Erachtens die Vorzüge eines Erhalts und einer Modernisierung des bestehenden Globes sehr augenfällig.

  1. Die Kosten belaufen sich auf weniger als ein Drittel jedes anderen Vorschlags.
  2. Im Gegensatz zu allen anderen Plänen wird der Neubau mitgedacht. Dieser steht bereits und muss sowieso modernisiert werden. Wir haben damit letztlich nicht eine Multifunktionshalle, sondern zwei Spielstätten, die letztlich deutlich mehr zu einem geringeren Preis bieten, als eine Multifunktionshalle.
  3. Die Arbeiten am Globe werden nur sehr wenig in das Gelände des Unterwöhrd eingreifen und es im Gegenteil sogar gestalterisch erweitern ( Bäume in den Anbau integriert) damit wird auch das mögliche Argument für eine neue Brücke über den Kocher als Zu-und Abfahrt für Erdaushub o. ä. entkräftet.
  4. Die Umbauten können in der spielfreien Zeit der Freilichtspiele vorgenommen werden. Damit steht diesen die zweite Spielstätte ohne Pause sofort in der nächsten Spielzeit zur Verfügung.
  5. Das Globe bleibt als Unikat und „Edelstein“, wie die Bausachverständigen es nannten, erhalten.

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